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Ausstellungen

PLAYMOBIL – Archäologische Zeitreise

5. Oktober 2022 bis 2. April 2023
Das Archäologische Museum Hamburg präsentiert eine Ausstellung der ganz besonderen Art: Deutschlands größte PLAYMOBIL-Sammlung ist erstmals in Hamburg zu sehen. Künstler und PLAYMOBIL-Sammler Oliver Schaffer verwandelt das Museum dafür in eine fantasievolle Spielzeug-Landschaft, die einen detailreichen Blick in die Vergangenheit ermöglicht.

Heino Jaeger „Man glaubt es nicht“

Ausstellung: 7. Juli bis 5. März 2023
Das Archäologische Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg feiert den Harburger Künstler Heino Jaeger

AMH Harburger Rathausplatz: Abenteuer Archäologie

Das Archäologische Museum Hamburg präsentiert seine archäologische Ausstellung in einem bisher einzigartigen Konzept als spannende Reise durch die Zeiten und Erlebnismuseum für die ganze Familie.
Im Zentrum stehen Fragen, die die Menschheit schon immer beschäftigt haben: Woher kommen wir? Wohin entwickeln wir uns? Die Antworten findet man nicht in althergebrachten Vitrinen, sondern beim Erkunden, Anfassen und Ausprobieren.

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EisZeiten: Unbekannte Schöne

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Kurator Michael Merkel über die unbekannte Schöne

Kurator Michael Merkel wurde vom Museumsfernsehen über die unbekannte Schöne interviewt (Ausschnitt).

Diese Figur wurde im Bereich einer einstigen Behausung in einer Grube geborgen. In Kostenki waren die meisten der dort entdeckten Frauenstatuetten aus Mammutelfenbein in Gruben niedergelegt worden.

Den Kopf dieser weitgehend vollständig erhaltenen Figur ziert eine Kappe oder Frisur, aber er zeigt kein Gesicht, ist kugelig gearbeitet sowie leicht nach vorn geneigt. Die Oberarme sind dünn und liegen an den Seiten an, während Unterarme und Hände unter die schweren Brüste fassen. Der Bauch selbst tritt stark hervor, zudem sind Fettpolster auf beiden Seiten erkennbar. Vermutlich wurde eine schwangere Frau dargestellt. Das Schamdreieck wurde eingraviert, und die verhältnismäßig schlanken Beine verlaufen gerade nach unten. Auf der Rückseite ist über dem Gesäß ein breites, gekerbtes Band zu erkennen, das als Gürtel interpretiert wird.

Zwischen den Unterschenkeln und den rundlichen Füßen existiert eine Öffnung. Damit ist die Figur mit hoher Wahrscheinlichkeit als Anhänger anzusprechen. In diesem Fall würde die Frau allerdings mit dem Kopf nach unten aufgehängt worden sein, vielleicht um den Hals getragen als persönliches Amulett. Diese Frauendarstellung wirkt insgesamt naturalistisch und harmonisch. Aufgrund ihrer offensichtlichen Deponierung kam ihr mit Sicherheit eine hohe Bedeutung für die gravettienzeitlichen Menschen in Kostenki zu.

Steckbrief

Text: Dr. Sibylle Wolf, Universität Tübingen
Fundort: Kostenki
Alter: ca. 25.000 Jahre
Epoche: Gravettien
Material: Mammutelfenbein
Höhe: 11,6 cm
Leihgeber: Kunstkammer St. Petersburg, Russland

Die Ausstellung EisZeiten

Das Archäologische Museum Hamburg zeigte mit der Ausstellung “EisZeiten – Die Kunst der Mammutjäger” (bis 14. Mai 2017) eine stattliche Anzahl originaler Meisterwerke der Eiszeitkunst aus der Zeit der Anfänge menschlichen Kunstschaffens. Insbesondere die herausragenden Funde aus den Sammlungen in Sankt Petersburg sowie die kleinen Elfenbeinfiguren der Schwäbischen Alb aus den Sammlungen der Universität Tübingen sind herauszustellen, da sie zu den ältesten Kunstwerken der Welt zählen.

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