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Ausstellungen

PLAYMOBIL – Archäologische Zeitreise

5. Oktober 2022 bis 2. April 2023
Das Archäologische Museum Hamburg präsentiert eine Ausstellung der ganz besonderen Art: Deutschlands größte PLAYMOBIL-Sammlung ist erstmals in Hamburg zu sehen. Künstler und PLAYMOBIL-Sammler Oliver Schaffer verwandelt das Museum dafür in eine fantasievolle Spielzeug-Landschaft, die einen detailreichen Blick in die Vergangenheit ermöglicht.

Heino Jaeger „Man glaubt es nicht“

Ausstellung: 7. Juli bis 5. März 2023
Das Archäologische Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg feiert den Harburger Künstler Heino Jaeger

AMH Harburger Rathausplatz: Abenteuer Archäologie

Das Archäologische Museum Hamburg präsentiert seine archäologische Ausstellung in einem bisher einzigartigen Konzept als spannende Reise durch die Zeiten und Erlebnismuseum für die ganze Familie.
Im Zentrum stehen Fragen, die die Menschheit schon immer beschäftigt haben: Woher kommen wir? Wohin entwickeln wir uns? Die Antworten findet man nicht in althergebrachten Vitrinen, sondern beim Erkunden, Anfassen und Ausprobieren.

Veranstaltungen

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EisZeiten: Das älteste Mischwesen der Welt

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Kurator Michael Merkel über das eiszeitliche Mischwesen

Kurator Michael Merkel wurde vom Museumsfernsehen über den Löwenmenschen interviewt (Ausschnitt).

Die aus einem vollen Stoßzahn geschnitzte Löwenmensch-Figur ist mit 31,1 cm die größte aller bekannten eiszeitlichen Statuetten. Sie zeigt ein Mischwesen: Die aufrechte Haltung, die Knie und die Fesseln sind die eines Menschen, wohingegen Oberkörper und Kopf eindeutig einen Höhlenlöwen darstellen. Am letzten Tag der Ausgrabung 1939 in der Hohlenstein-Stadel-Höhle bei Ulm wurden etwa 300 bearbeitete Elfenbeinfragmente gefunden. Diese wurden jedoch erst 1969 zu einem Mischwesen ohne erkennbaren Kopf zusammengesetzt. 

Bei der ersten professionellen Restaurierung 1987/88 wurden neue Teile angesetzt und das Aussehen weitestgehend mit einer Kreide-Wachsmischung ergänzt, aber es blieben viele Fehlstellen offen. Zwischen 2009 und 2013 fanden Nachgrabungen in der Stadel-Höhle statt, bei denen Hunderte weitere kleine Elfenbeinfragmente geborgen wurden, die zum größten Teil eindeutig zum Löwenmenschen gehören. Bei der erneuten Restaurierung 2012/13 konnte die Figur zu weiten Teilen mit Originalmaterial ergänzt werden. Es handelt sich um die älteste bekannte Mischwesen-Darstellung, die abseits der eigentlichen Spuren menschlicher Besiedlung zusammen mit einigen Schmuckstücken im hinteren Teil des Hohlenstein-Stadels in einer eigenen kleinen Kammer deponiert worden war.

Steckbrief

Text: Dr. Sibylle Wolf, Universität Tübingen
Fundort: Hohlenstein-Stadel-Höhle bei Asselfingen, Baden-Württemberg
Alter: ca. 40.000 Jahre
Epoche: Aurignacien
Material: Mammutelfenbein 
Höhe: 31,1 cm
Standort des Originals: Ulmer Museum, Ulm/Copyright Bilder: MUEHLEI, Esslingen
Bild: Rekonstruktion für unsere Ausstellung “EisZeiten”

Die Ausstellung EisZeiten

Das Archäologische Museum Hamburg zeigte mit der Ausstellung “EisZeiten – Die Kunst der Mammutjäger” (bis 14. Mai 2017) eine stattliche Anzahl originaler Meisterwerke der Eiszeitkunst aus der Zeit der Anfänge menschlichen Kunstschaffens. Insbesondere die herausragenden Funde aus den Sammlungen in Sankt Petersburg sowie die kleinen Elfenbeinfiguren der Schwäbischen Alb aus den Sammlungen der Universität Tübingen sind herauszustellen, da sie zu den ältesten Kunstwerken der Welt zählen.

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