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Ausstellungen

PLAYMOBIL – Archäologische Zeitreise

5. Oktober 2022 bis 2. April 2023
Das Archäologische Museum Hamburg präsentiert eine Ausstellung der ganz besonderen Art: Deutschlands größte PLAYMOBIL-Sammlung ist erstmals in Hamburg zu sehen. Künstler und PLAYMOBIL-Sammler Oliver Schaffer verwandelt das Museum dafür in eine fantasievolle Spielzeug-Landschaft, die einen detailreichen Blick in die Vergangenheit ermöglicht.

Heino Jaeger „Man glaubt es nicht“

Ausstellung: 7. Juli bis 5. März 2023
Das Archäologische Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg feiert den Harburger Künstler Heino Jaeger

AMH Harburger Rathausplatz: Abenteuer Archäologie

Das Archäologische Museum Hamburg präsentiert seine archäologische Ausstellung in einem bisher einzigartigen Konzept als spannende Reise durch die Zeiten und Erlebnismuseum für die ganze Familie.
Im Zentrum stehen Fragen, die die Menschheit schon immer beschäftigt haben: Woher kommen wir? Wohin entwickeln wir uns? Die Antworten findet man nicht in althergebrachten Vitrinen, sondern beim Erkunden, Anfassen und Ausprobieren.

Veranstaltungen

Heute

EisZeiten: Stilisierte Schönheit

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Dr. Sibylle Wolf (Universität Tübingen) zur stilisierten Schönheit

Die Fundstelle Eliseevichi liegt südwestlich von Brjansk in der Nähe der heutigen weißrussischen und ukrainischen Grenze. Die dort gefundene Frauenfigur wurde innerhalb einer Anordnung von senkrecht gestellten Mammutknochen ausgegraben, die eventuell die Wand einer Behausung bildeten. Die verhältnismäßig junge Datierung ist nicht eindeutig, da das Fundinventar typologisch den etwa 8.000 Jahre älteren Artefakten aus den gravettienzeitlichen Schichten von Kostenki ähnelt. Die Statuette wurde ohne Kopf, Arme und Füße gestaltet. Der Oberkörper mit den prallen Brüsten ist schlank geformt; dagegen wirken Hüften, Gesäß und Beine sehr kräftig. Es fällt auf, dass die Unterschenkel dieselbe Stärke wie die Oberschenkel aufweisen. Im Dekolletébereich und am Bauch wurden parallele waagrechte Linien eingraviert. Diese Art der Stilisierung verweist auf eine Datierung ins Magdalénien, da sie dem in dieser Epoche gängigen Stil für Frauendarstellungen entspricht. Besonders bekannt für derartige stilisierte Figuren in der Region sind die Fundstellen Mezyn und Meschyritsch in der heutigen Ukraine.

Steckbrief

Text: Dr. Sibylle Wolf, Universität Tübingen
Fundort: Eliseevichi
Alter: ca. 15.000 Jahre
Epoche: Epigravettien
Material: Mammutelfenbein
Höhe: 15 cm
Leihgeber: Kunstkammer St. Petersburg, Russland

Die Ausstellung EisZeiten

Das Archäologische Museum Hamburg zeigte mit der Ausstellung “EisZeiten – Die Kunst der Mammutjäger” (bis 14. Mai 2017) eine stattliche Anzahl originaler Meisterwerke der Eiszeitkunst aus der Zeit der Anfänge menschlichen Kunstschaffens. Insbesondere die herausragenden Funde aus den Sammlungen in Sankt Petersburg sowie die kleinen Elfenbeinfiguren der Schwäbischen Alb aus den Sammlungen der Universität Tübingen sind herauszustellen, da sie zu den ältesten Kunstwerken der Welt zählen.

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