Heute

Ausstellungen

PLAYMOBIL – Archäologische Zeitreise

5. Oktober 2022 bis 2. April 2023
Das Archäologische Museum Hamburg präsentiert eine Ausstellung der ganz besonderen Art: Deutschlands größte PLAYMOBIL-Sammlung ist erstmals in Hamburg zu sehen. Künstler und PLAYMOBIL-Sammler Oliver Schaffer verwandelt das Museum dafür in eine fantasievolle Spielzeug-Landschaft, die einen detailreichen Blick in die Vergangenheit ermöglicht.

Heino Jaeger „Man glaubt es nicht“

Ausstellung: 7. Juli bis 5. März 2023
Das Archäologische Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg feiert den Harburger Künstler Heino Jaeger

AMH Harburger Rathausplatz: Abenteuer Archäologie

Das Archäologische Museum Hamburg präsentiert seine archäologische Ausstellung in einem bisher einzigartigen Konzept als spannende Reise durch die Zeiten und Erlebnismuseum für die ganze Familie.
Im Zentrum stehen Fragen, die die Menschheit schon immer beschäftigt haben: Woher kommen wir? Wohin entwickeln wir uns? Die Antworten findet man nicht in althergebrachten Vitrinen, sondern beim Erkunden, Anfassen und Ausprobieren.

Veranstaltungen

Heute

Jetzt geht’s los! SmartSquare wird am Hamburger Domplatz sichtbar!

Eine junge Frau scannt den QR Code vom ArchaeoScreen

Tretet näher, es gibt etwas zu sehen!

Seit nun fast einem Jahr arbeiten wir an einem Konzept für neuartige digitale Vermittlung am Hamburger Domplatz, welche wir vor Ort in Kooperation mit der HafenCity Universität erproben wollen. Kern ist die Geschichte rund um die Hammaburg, die am heutigen Domplatz stand – sie war über Jahrhunderte hinweg geistig-kultureller Mittelpunkt der Stadt, doch kaum einer weiß davon. Mittels digitalem kulturellem Storytelling und innovativer Dienstleistungsmodelle soll sich dies nun ändern!

Der “ArchaeoScreen” wird als digitale Litfaßsäule im Schaufenster der Museumsfiliale “Bischofsturm” am Speersort dienen. Mit dem Screen wollen wir Kulturinteressierte und Passanten auf eine kurze Zeitreise mitnehmen. Bisher war es nur möglich, durch einen Besuch des archäologischen Denkmals des Bischofsturms oder durch die Teilnahme an einer Stadtführung genaueres über die Historie des Platzes zu erfahren. Das wird sich nun ändern!

Auf dem “ArchaeoScreen” gibt es unabhängig von den Öffnungszeiten der Bäckerei-Filiale etwas zu sehen. Mit Hilfe von Gamedesignern ist eine digitale Rekonstruktion der Hammaburg im 9. Jahrhundert entstanden – nun kann man einen Flug durch die Geschichte antreten und bekommt ein Gefühl für die Siedlungssituation zur damaligen Zeit. Dazu werden kleine Geschichten zu Fundobjekten rund um den Mythos Hammaburg erzählt, die bei diversen Grabungen zu Tage kamen; diese helfen, sich ein Bild der damaligen Zeit zu machen. Auch auf Aktuelles aus dem Archäologischen Museum Hamburg wird der ArcheoScreen hinweisen, so dass man einen schnellen Überblick über die aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen erhält.

ArchaeoScreen, Archäologische Museum Hamburg Digital
ArchaeoScreen am Domplatz. © AMH

Moin, ich bin HammaBot

Wer ein bisschen mehr Zeit und Interesse mitbringt, kann sein Wissen mit dem kostenlosen WhatsApp-Guide “HammaBot” vertiefen. In nur wenigen Schritten ist die Verbindung hergestellt und es geht los mit kurzen Videos und Bildern. Dabei kann man eigenständig zwischen verschiedenen Interessens- und Wissensständen entscheiden: Was findest Du spannender: Archäologie, Stadtgeschichte oder –entwicklung?

Mit Hilfe dieses Bots, also einer einfachen Form der künstlichen Intelligenz, lädt der HammaBot zum kurzen Schnack ein. Und wem danach ist, der kann seinen persönlichen Eindruck des Platzes, als Bild oder Text, über den Bot mitteilen. Wie das Ganze funktioniert? Ist die Nummer des HammaBot (0157 92385856; Datenschutzerklärung) im Telefonbuch einmal eingespeichert, muss nur noch ein “Moin” über WhatsApp versendet werden und los geht’s! Hier stehen alle Details: Hammabot.

Der sogenannte Bot wurde in Zusammenarbeit mit hello!guide entwickelt. Das Start-up aus Hamburg hat ihn so programmiert, dass er über die kostenlose App WhatsApp läuft. Das hat den Vorteil, dass Besucher kein Gerät ausleihen müssen, sondern einfach über das eigene Smartphone in Interaktion treten können. HammaBot reagiert auf Stichworte und fragt nach den Interessen des Users. Feedback wird übrigens direkt an uns weitergeleitet.

Hinter dem ArchaeoScreen und dem HammaBot steckt viel Forschungsarbeit im Rahmen des Projekts “SmartSquare”, einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt der HafenCity Universität Hamburg, dem Archäologischen Museum Hamburg, dem Netzwerk der digitalen Wirtschaft Hamburg@Work und eCulture.info.

Eine junge Frau scannt den QR Code vom ArchaeoScreen
Per QR-Code vom ArchaeoScreen gelangt man zum HammaBot. © AMH

Autorin

Anais Wiedenhöfer
Anais Wiedenhöfer

Projekt SmartSquare am AMH