Seit fast 1.200 Jahren ranken sich Geschichten und Mythen um die legendäre Hammaburg, auf die sich die Stadt Hamburg zurückführt. Die älteste bekannte Nennung erfolgte im Jahr 834, als der Missionar Ansgar nach Hammaburg kam. 845 verwüsteten die Wikinger die Siedlung. Im 10. Jahrhundert verbannte Otto der Große den Papst nach Hamburg. Der Hamburger Erzbischof Liemar begleitete 1077 König Heinrich IV auf dessen berühmtem Gang nach Canossa. Mehrfach wurde Hamburg niedergebrannt, doch war sein Aufstieg letztlich unaufhaltsam. Die archäologische Spurensuche begann vor über 75 Jahren im Herzen der Altstadt. Erst jetzt ist es den Archäologen gelungen, die frühe Stadtgeschichte lückenlos zu erforschen und die historische Hammaburg zu identifizieren. Die Publikation Mythos Hammaburg präsentiert erstmals die neuen Forschungsergebnisse.