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Vortrag: Handel auf der Elbe aus archäologischer Perspektive

Das Foto zeigt Scherben asiatischen Porzellans.

7. Mai, 18:0019:00

Referent: Dr. Stefan Krabath, Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung (NIhK)

Die Elbe gehört nicht erst seit der Industrialisierung zu den wichtigsten Binnenwasserstraßen in Europa. Schon in prähistorischer Zeit und besonders in den letzten 1000 Jahren ist der Fluss eine entscheidende Verbindung für den überregionalen Warentransport. Funde aus Schiffswracks, Hafenbecken und Haushalten in den Flussstädten geben wichtige Aufschlüsse zu weit gereisten Gütern. In einem reich bebilderten Vortrag wird aufgrund archäologischer Funde und schriftlicher Quellen das breite Warenspektrum des Flusshandels aufgezeigt, das von aufwändigen Trinkgläsern aus Böhmen und Mitteldeutschland über asiatisches Porzellan, Kachelöfen und Damaste bis hin zu Werkstein und Waffen reicht. Ebenso werden gängige Wasserfahrzeuge und die mittelalterlich-frühneuzeitliche Verkehrsinfrastruktur erläutert. Mit großem Aufwand wurde der Fluss durch Wasserbaumaßnahmen gezähmt, um den Verkehrsfluss zu verbessern, was nicht zuletzt in den Elbvertiefungen gipfelt.
Der Vortrag findet im Archaeologicum, Archäologisches Museum Hamburg, Archäologische Dauerausstellung, Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg-Harburg, statt.

Treffpunkt

Harburger Rathausplatz 5 – Archaeologicum

Weitere Details

Anmeldehinweise:

ohne

Dauer: 60 Minuten

Sprache: Deutsch

Kosten:
Kostenlos

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