Matthias Oppermann: Bildvergrabungen – Kunst im Dialog mit der Erde
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Es ist weich und wandelbar, ein sagenhaftes Element, über Jahrhunderte brachte es Macht und Reichtum, aber auch Ausbeutung und Elend: Silber hat die Welt verändert. Und es prägt sie bis heute, als Rohstoff und als Wertanlage.
Tillmann Bendikowski erzählt von der Jagd nach dem Edelmetall und verfolgt die Spur des Silbers rund um die Welt: von …
Ein historischer Rundflug (1954-1969) mit Fotos von Günther Krüger
Das Stadtmuseum Harburg ist ab sofort eine Schatzkiste für alle, die Hamburgs Entwicklung in den 50er- und 60er-Jahren interessiert. Gezeigt wird eine Ausstellung, die staunen lässt: „Hamburg von oben – Ein historischer Rundflug (1954-1969) mit Fotos von Günther Krüger“. Die Bilder des Fotografen, der damals mit dem Hubschrauber oder der Cessna in die Luft gegangen ist, um die Hansestadt und ihre Umgebung von oben zu dokumentieren, zeigen einen spannenden Flug über eine Stadt, in der aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs das heutige Stadtbild entstand. Wie im Zeitraffer entwickelte sich Hamburg unter dem Sucher von Günther Krügers Kamera zu der modernen Metropole, die wir heute kennen. Es ist dem Hamburger Fotografen Jürgen Joost zu verdanken, dass dieser Schatz gehoben wurde. Gemeinsam mit ihm hat das Stadtmuseum Harburg nun diese Ausstellung zusammengestellt, die im Planet Harburg präsentiert wird.
15 Jahre lang fotografierte Günther Krüger (1919–2003) Hamburg im Auftrag des Hamburger Abendblatts aus der Vogelperspektive. Mit professionellem Auge sind dabei Bilder entstanden, die den Blick in die entscheidende Phase der jüngsten Vergangenheit öffnen und den Wiederaufbau nach dem Krieg sowie die Veränderungen im Wandel der Zeit zeigen. 40 dieser zeit- und architekturgeschichtlichen sind bis zum 8. November in der Schau „Hamburg von oben – Ein historischer Rundflug (1954-1969) mit Fotos von Günther Krüger“ im „Planet Harburg“, der neuen Museumsdependance des Archäologischen Museums Hamburg und Stadtmuseums Harburg, zu sehen.
Die Fotos der Ausstellung sind in zweifacher Hinsicht eine Sensation: zum einen wegen ihrer fotografischen Qualität, zum anderen deswegen, weil in ihnen die Geschichte der Stadt in einer Zeit großer Veränderungen durch den Wiederaufbau nach dem Krieg, aber auch durch die Anpassung an die veränderten Voraussetzungen des Verkehrs sichtbar wird. Die Vogelperspektive ermöglicht dabei eine besondere Faszination.
Günther Krüger – von Kollegen auch respektvoll „Luftbild-Krüger“ genannt – hat von 1954 bis 1969 die Entwicklungen der Hamburger und Harburger Stadtgeschichte aus der Luft mit der Kamera festgehalten und damit eine Phase dokumentiert, die rückblickend einer Zäsur gleichkommt. Die Stadt musste städtebaulich die großen Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs verarbeiten und gleichzeitig die Weichen für die Zukunft stellen. Krügers Fotos dokumentieren den Wiederaufbau und die Wirtschaftswunderzeit. Auf den Kriegsbrachen ließ der moderne Städtebau eine neue, ganz andere Stadt entstehen: Hochhäuser zum Arbeiten und Wohnen gehörten bald wie selbstverständlich zum Stadtbild. Unter dem Sucher von Günther Krügers Kamera entwickelte sich Hamburg wie im Zeitraffer zu der modernen Metropole, die wir heute kennen – das macht neugierig, nachdenklich und ist Bild für Bild faszinierend.
Es ist dem Hamburger Fotografen Jürgen Joost zu verdanken, dass dieser Schatz gehoben wurde. Gemeinsam mit ihm hat das Stadtmuseum Harburg nun diese Ausstellung zusammengestellt. In der Schau ergänzen informative Texte und Lagepläne der wichtigsten Gebäude und späteren Neubauten die wertvollen historischen Fotodokumente.
Die Schau ist eine Veranstaltung im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2026.
Der Eintritt in die Ausstellung im Planet Harburg ist kostenlos.
Adresse: Planet Harburg, Herbert-und-Greta-Wehner-Platz, 21073 Hamburg-Harburg
Öffnungszeiten: Mittwoch + Donnerstag, Samstag + Sonntag, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr
Laufzeit: bis 8. November 2023
Archäologisches Museum Hamburg | Stadtmuseum Harburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Beate Trede
Museumsplatz 2, 21073 Hamburg,
040 42871 2697
trede@amh.de
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