Kämme dienten seit altersher der Haarpflege. Dreilagenkämme, benannt nach den zwischen zwei Griffplatten eingeklemmten Zinkenplatten, gibt es bereits seit der späten Eisenzeit. Steilkämme wurden vermutlich als Steckkämme in der Haartracht, vielleicht aber auch als Web- oder Läusekämme benutzt.
Bis in die Neuzeit hinein bestanden Kämme überwiegend aus Knochen. Sie wurden von Knochenschnitzern in großen Mengen hergestellt, Abfälle der Kammproduktion finden sich immer wieder bei Ausgrabungen in der Hamburger Altstadt.

Abenteuer Archäologie: Entdecken. Erleben. Verstehen.
Unser AMH-Guide nimmt Euch mit durch die Dauerausstellung des Archäologischen Museums Hamburg. Die Ausstellung hat von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen: https://amh.de/ausstellungen/daueraustellung-archaeologie/