FAMILIENPROGRAMM

Familien-Workshop „Spurensuche“

In der Ausstellung „Zwei Millionen Jahre Migration“ geht es gemeinsam auf Entdeckungstour, Spuren werden erkundet und hinterfragt. Bei der anschließenden Mitmachaktion kann die ganze Familie in die Vergangenheit eintauchen.

 

 25.5., 14-16 Uhr: Feuer für unterwegs

Die Beherrschung des Feuers ermöglichte es den Menschen der Altsteinzeit, auch die kälteren Regionen der Erde zu besiedeln. Feuer zu machen, ist aber gar nicht so einfach. Sein Nutzen ist jedoch von unschätzbarem Wert für den Menschen. Es wärmt, schützt und ist auf vielfältige Art nützlich zur Sicherung und Erleichterung des (Über-)Lebens. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung werden die unterschiedlichen Arten der Feuererzeugung vorgeführt und jeder kann versuchen, ein Feuer auf Steinzeitart zu entzünden.

 30.6., 14-16 Uhr: Frühstücksrevolution

Nach der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren lebten die Menschen in Mitteleuropa als Jäger und Sammler. Vor etwa 7500 Jahren verändert sich die Situation grundlegend. Aus dem Vorderen Orient kommen über Osteuropa fremde Menschen nach Mitteleuropa. Sie haben für Jäger und Sammler neue Dinge im Gepäck: genormte Häuser aus Holz und Lehm, verschiedene Getreidearten und Nutztiere, wie Schafe, Ziegen, Schweine und Rinder. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung können alle die neue Lebensweise der Bauern und Viehzüchter erproben und Getreide auf echten Mahlsteinen zu Mehl mahlen. Die Steinzeitbrötchen werden dann in einem modernen Ofen gebacken.

28.7., 14-16 Uhr: Scherben bringen Glück

In der frühen Jungsteinzeit produzieren die ersten Bauern für die Vorratshaltung Keramik mit einem typischen Bandmuster, das ihnen den Namen „Linienbandkeramiker“ verschafft hat. Kontakte der Jäger und Sammler mit den neuen Nachbarn spiegeln sich im archäologischen Fundgut und belegen den Tausch von Keramik. In der späten Jungsteinzeit gibt es viele unterschiedliche Kulturgruppen. Immer wieder kommt es zum Abbruch kultureller Traditionen und dem Auftauchen neuer Kulturelemente. Die vor etwa 4800 Jahren aus Osteuropa kommenden Menschen der „Schnurkeramik-Kultur“ und die wenig später aus Westeuropa kommenden Vertreter der „Glockenbecher-Kultur“, die in Gebiete des heutigen Deutschland einwandern, sind nach den für sie typischen Verzierungen ihrer Keramikgefäße benannt. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung kann jeder einen Becher aus Ton formen und mit Mustern verzieren.

 25.8., 14-16 Uhr: Kunterbunte Perlen

Sich zu schmücken, ist seit jeher ein Bedürfnis des Menschen. Schmuck ist Ausdruck des eigenen Selbstverständnisses und kann zudem die Zugehörigkeit zu einer Gruppe symbolisieren. In Gräbern findet sich Schmuck häufig als Grabbeigabe für die Verstorbenen. Bei sächsischen Frauen des Frühmittelalters waren Gewandspangen, Ringschmuck und Glasperlen besonders beliebt.  Nach originalen Vorbildern werden in der Mitmach-Werkstatt aus Fimo bunte Perlen geformt.


Standort:

Archäologisches Museum Hamburg Sonderausstellung

Museumsplatz 2
21073 Hamburg

Infos:

Kosten: 3 Euro zzgl. Einritt, ermäßigt 4 Euro
Führung und Workshop für Familien mit Kindern ab 8 Jahren
Anmeldung: 040-42871-2497

Termin(e):

28.7.18

14:00 - 16:00 Uhr

25.8.18

14:00 - 16:00 Uhr