FAMILIENPROGRAMM FüHRUNG KINDERPROGRAMM

Der 31. Oktober ist seit diesem Jahr als „Tag der Reformation“ ein neuer gesetzlicher Feiertag. Das soll auch im Archäologischen Museum gefeiert werden! An diesem Tag gewährt das Museum nicht nur allen Gästen freien Eintritt und ein extra auf diesen Tag zugeschnittenes Mitmachprogramm – es ermöglicht ihnen auch im Rahmen einer Preview einen exklusiven Blick auf die neue Sonderausstellung „Margiana – Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“. Die Ausstellung startet erst am 2. November und öffnet nur für die Besucher am Tag der Reformation schon zwei Tage vorher ihre Pforten.

Preview zur neuen Sonderausstellung:

Margiana Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan

Margiana – diese historische Landschaft im Osten Turkmenistans war vor rund 4.000 Jahren die Wiege einer faszinierenden Hochkultur der Bronzezeit. Zum ersten Mal widmet sich ein groß angelegtes Ausstellungs- und Kooperationsprojekt den archäologischen Zeugnissen dieser geheimnisvollen Kultur. Im Zentrum der Schau stehen sensationelle Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen und Forschungen, die in Gonur Depe durchgeführt worden sind. Die bei den Ausgrabungen freigelegten Baustrukturen lassen noch heute eine beeindruckende Meisterleistung früher Stadtplanung erkennen. Für die Aufnahmen der archäologischen Stätten, Landschaften, Menschen und Exponate konnte die Fotokünstlerin Herlinde Koelbl gewonnen werden. Das Ergebnis ist eine faszinierende Symbiose aus Jahrtausende alten archäologischen Relikten und ihrer Fotokunst. Im Rahmen einer Preview am Tag der Reformation können die Besucher ganz exklusiv schon einen Blick auf die Glanzlichter der Ausstellung werfen: Einzigartige Meisterwerke bronzezeitlicher Handwerks- und Goldschmiedekunst sowie eindrucksvolle Fotoaufnahmen von Naturlandschaften und archäologischen Denkmälern.

Informationen:

Termin: 31.10.2018, 10.00-17.00 Uhr
Ort: Museumsplatz 2
Freier Eintritt

 

Vom Hügelgrab zum Kirchfriedhof – Sonderführungen zum Tag der Reformation

Die christliche Religion ist die wichtigste Wurzel unserer Kultur. Die Durchsetzung des frühen Christentums auch in Norddeutschland geschah um 800 n.Chr. im Zuge der Eroberung des Sachsenlandes durch den fränkischen Herrscher Karl den Großen. Die Grabformen und die Grabbeigaben erzählen von christlichen und heidnischen Glaubensrichtungen der Bestatteten. So veranschaulichten Frauen ihre Zugehörigkeit zum Christentum durch das Tragen von Gewandspangen mit christlicher Symbolik. Die archäologischen Zeugnisse dieser spannenden Epoche können bei einem geführten Rundgang durch die Ausstellung erkundet werden.

Informationen:

Termin: 31.10.2018, 13.00 -14.00 Uhr und 15.00 -16.00 Uhr
Ort: Archäologisches Museum Hamburg, Harburger Rathausplatz 5
Freier Eintritt
Ohne Anmeldung

 

Hammer und Kreuz – Schmuckwerkstatt zum Tag der Reformation

Der Sage nach rief der Wikinger-Gott Thor mit seinem Hammer Blitz und Donner hervor. Die Wikinger schmückten sich mit einer Miniatur des göttlichen Werkzeugs, das sie als Anhänger um den Hals trugen. Bei den Sachsen hingegen, die einst in unserer Gegend lebten, kam um 800 das Kreuz als christliches Symbol in Mode. In unserer Schmuckwerkstatt machen sich die Kinder mit den alten Wikingern und Sachsen vertraut. Danach fertigen alle nach den prächtigen Originalen Gussformen aus Gips an und gießen diese mit Zinn aus. Die fertigen Thorshämmer, Kreuze und eigenen Kreationen können die Kinder mit nach Hause nehmen.

Informationen:
Termin: 31.10.2018, 13.00 -16.00 Uhr
ab 8 Jahren
Anmeldung erforderlich: 040-42871-2497 (Di-So 10-17 Uhr)
Freier Eintritt
Ort: Archäologisches Museum Hamburg, Harburger Rathausplatz 5


Standort:

Archäologisches Museum Hamburg Dauerausstellung

Harburger Rathausplatz 5
21073 Hamburg

Archäologisches Museum Hamburg Sonderausstellung

Museumsplatz 2
21073 Hamburg

Termin(e):