Das innovative Pilotprojekt FlowSign von AMH und Fujitsu präsentiert Exponate in neuem Licht

 

Archäologie entdecken, erleben und verstehen, das ist das Motto des Archäologischen Museums Hamburg. Damit dies für die Besucher digital noch einfacher, intuitiver und den persönlichen Interessen entsprechend erfolgen kann, setzt das Museum im Pilotprojekt FlowSign ab sofort auf „intelligentes Licht“. In Kooperation mit dem Technologie-Unternehmen Fujitsu wurde im Bischofsturm, der Außenstelle des Museums am Domplatz in der Hamburger Innenstadt, erstmals eine neue innovative Technik eingesetzt. Hierbei werden ergänzende Informationen zu Ausstellungsobjekten für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets zur Verfügung gestellt. Der Schlüssel zu dieser Technologie heißt FlowSign und kommt jetzt erstmals in Europa zum Einsatz.

 

Digitale Informationen im Lichtstrahl

Mit FlowSign ist es möglich, digitale Informationen direkt mit Ausstellungsobjekten zu verknüpfen, beispielsweise dem originalgetreuen Nachguss des 1000 Jahre alten Hamburger Domgeläuts, der in der Ausstellung des Bischofsturms zu sehen ist. Die Verknüpfung funktioniert mittels „intelligentem Licht“: Das FlowSign-System verfügt über eine raffinierte LED-Lichtquelle, die ein Ausstellungsstück zunächst beleuchtet, wie jede herkömmliche museale Objektbeleuchtung. Zugleich aber transportiert der Lichtstrahl über seine Frequenz auch digitale Informationen, was für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Auf diese Weise können über den Lichtstrahl Link und hinterlegte Informationen per Smartphone abgerufen werden. Das System funktioniert ähnlich wie ein QR-Code, erspart jedoch unschöne Beklebung der Ausstellungsflächen und nutzt ohnehin vorhandene Technik in Form der Objektbeleuchtung.

 

 

Eine App macht die Daten sichtbar

Besucher können die zusätzlichen Informationen auf ihrem Mobilgerät aktuell über die Kamera ihres Smartphones in einer speziellen App abrufen, die für Mobilbetriebssysteme Android und iOS zur Verfügung steht. Die Nutzung ist einfach: Der Besucher richtet seine Handy-Kamera auf das illuminierte Objekt und die mit dem Objekt verbundenen Informationen werden via App automatisch aufgerufen und angezeigt.

Zukünftig wäre aber die Ausspielung der Medien über eine einfache Web-App das Ziel, um den Nutzern den Download einer App zu ersparen.

FlowSign im Bischosturm 2

 

Informationen werden als Text, Bild, Video und in 360°-Ansichten bereitgestellt

Mit Fujitsu FlowSign kann das Archäologische Museum Hamburg seinen Besuchern auf unterschiedliche Weise erweiterte Informationen zu seinen Schätzen zur Verfügung stellen, etwa als Text oder in Form von Bildern und Videos. Sogar 360°-Ansichten von Objekten können digital angeboten werden.

 

 

Die App steht im App Store sowie im Google Play Store kostenlos zum Download zur Verfügung.

 

 

Innenraum Bischofsturm | Archäologisches Museum Hamburg