Robert Schumann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Doktortitel am Institut für Vor- und Frühgeschichte an der Universität Hamburg. Zuvor hat er in Österreich und in München gearbeitet und dort auch seine Promotion abgeschlossen. Im neuen Podcast berichtet er darüber, wie Universitäten heute ausbilden, welche Wege in die Archäologie es gibt und wie wenig moderne Ausgrabungen mit Indiana Jones gemeinsam haben. Trotzdem weckt der oft erst die Begeisterung fürs Fach.

 

Graben, Dokumentieren, Lesen – des Archäologen täglich Brot

Archäologie ist und bleibt kein einfaches Berufsfeld, aber oft ein lohnendes! Studentinnen und Studenten sollten eine große Portion Neugierde und keine Angst vor vielem Lesen und manchmal trockenem Erfassen von Funden mitbringen. An der Universität Hamburg hat sich das Studium durch Bachelor und Master stark verändert, ist aber strukturierter geworden, ohne die Wahlfreiheit nach persönlichen Interessen aufzugeben. Auch der Umgang mit naturwissenschaftlichen Daten sowie Exkursionen und Prospektionen mit High Tech-Gerät gehören zum Studium.

Mehr Technik, mehr Drittmittel – mehr Jobs?

Manchmal kann man über Drittmittel Projekte auch an echten archäologischen Sensationen mitarbeiten, wie zum Beispiel an dem Fundort im Tollensetal. Kollegen von Robert machen dazu in einem Teilprojekt Analysen zu Verletzungsmustern und zur Waffeneffizienz. Drittmittel ermöglichen an der Uni aber auch in der Bodendenkmalpflege und am Museum zusätzliche Forschungsprojekte und schaffen so Jobs für Archäologen. Die Arbeitswelt ist diverser geworden, statt der klassischen Hochschulkarriere, wie auch Robert sie anstrebt, kommen immer mehr Kolleginnen und Kollegen auch bei privatwirtschaftlichen Grabungsfirmen oder in der Vermittlung unter.

Aber hört selbst, was unser Insider aus der Hamburger Uni berichtet!

 

Wenn Euch der AMH-Podcast gefällt, bewertet uns gerne auf iTunes oder kommentiert die aktuelle Episode auf Facebook und Twitter! Wir freuen uns auch, wenn Ihr uns ganz analog weiterempfehlt, indem Ihr Freunden und Verwandten vom AMH-Podcast erzählt!

Wir bedanken uns für unseren Jingle bei Kai de Graaf von der Waldläufer Akademie. Die Töne stammen aus seiner nachgebauten eiszeitlichen Knochenflöte.