Vom 26. Februar bis zum 27. April 2008 zeigte das Helms-Museum die Sonderausstellung “Von Barlach bis Witte – Große Deutsche Kunstausstellung von 1927”. Die Ausstellung war die Rekonstruktion eines Kunstereignisses, das 1927 eine herausragende Bedeutung für die Region hatte. Für diese Ausstellung wurden seinerzeit über 190 Exponate von 29 zeitgenössischen Künstlern zusammengetragen und an verschiedenen Orten im Elbe-Weser-Gebiet präsentiert. Darunter befanden sich namhafte Künstler wie Ernst Barlach und Otto Modersohn, aber auch Harburger Künstler wie Arthur Siebelist und Fritz Flebbe, der die Ausstellung damals auch kuratierte. Mit über hundert Exponaten sowie Fotos, Zeitungsartikeln und Postkarten informierte das Helms-Museum nun über die damals hochrangige Ausstellung sowie deren geschichtliche Hintergründe.

Bei der Sonderausstellung im Helms-Museum handelte es sich somit nicht nur um die Präsentation bedeutender Werke der bildenden Kunst, sondern auch um ein Stück wieder erlebbarer Zeitgeschichte. Von den damals 29 teilnehmenden Künstlern waren 2008 22 vertreten. Das Museum informierte über die damals hochrangige Ausstellung, deren geschichtliche Hintergründe sowie über künstlerische Bewegungen der Epoche. Die über 100 Exponate wurden aus Kunstsammlungen und Privatbesitz zusammengetragen und wurden ergänzt um dokumentarisches Material wie Fotos, Postkarten und Zeitungsartikeln sowie die Inszenierung eines zeitgenössischen Klassenraums.

Angeregt und zusammengetragen wurde die Ausstellung von Wolf Dietmar Stock, einem in Fischerhude ansässigen Galeristen, der auch Kurator der aktuellen Ausstellung ist.

In der begleitenden Publikation “Von Barlach bis Frido Witte. Große Deutsche Kunstausstellung 1927 und ihre Rekonstruktion achtzig Jahre später” werden die Hintergründe der damaligen Ausstellung beleuchtet.


Standort:

Archäologisches Museum Hamburg Sonderausstellung

Museumsplatz 2
21073 Hamburg

Ausstellungsdauer:

26.02.2008 bis 27.04.2008

Die Ausstellung ist beendet