Am Freitag, 14. Dezember 2018, überreichte Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums Hamburg und Stadtmuseums Harburg, Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen eine ganz besondere Harburgensie: den völlig neu überarbeiteten Harburg-Merian. In einem Pilotprojekt des Museums wurde dieser digital koloriert und somit fotorealistisch zu neuem Leben erweckt. Als Dauerleihgabe findet er nun einen Platz im Harburger Rathaus.

Die berühmte Harburger Ansicht von Caspar Merian aus dem Jahr 1654 zeigt die damalige Stadt aus der Vogelschau vom Schwarzenberg aus. Die überaus detailreiche Gesamtansicht Harburgs ermöglicht einen Blick in die Vergangenheit und wirkt durch die digitale Überarbeitung gleichzeitig verblüffend modern. Auf dem Stich erstreckt sich Harburg entlang der Schloßstraße von der Schlossinsel im Norden bis zum alten Stadttor im Süden. Gut zu erkennen sind das alte Rathaus, das Kaufhaus und die neu erbaute Dreifaltigkeitskirche.

Das Harburger Rathaus beherbergt schon an die 50 Kunstwerke. Mit dem Merian findet dort nun ein weiteres Stück Harburger Geschichte seinen Platz.

 

Foto: C. Bittcher