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Harburger Stadtgeschichte multimedial und interaktiv erlebbar

Selten besteht die Möglichkeit, aktuelle Ergebnisse einer Ausgrabung so zeitnah und so innovativ vorzustellen und dabei die eigene Geschichte direkt vor Ort zu vermitteln: Mit dem “Archäologischen Fenster Harburg” öffnet das Archäologische Museum Hamburg an der Harburger Schloßstraße ein Geschichtsbuch, das jahrhundertelang geschlossen war. Das Museum zeigt dort ab sofort in drei Schaufenstern eine digitale Ausstellung, die die frühe Harburger Stadtgeschichte multimedial und interaktiv, aber auch mit originalen Exponaten lebendig werden lässt – ein ganz neuartiges Konzept, das in dieser Form noch nicht zu sehen war.

Die Harburger Schloßstraße

Der Ort für die neue Museumsdependance könnte passender nicht sein: An kaum einem anderen Ort in Hamburg reichen archäologische Schichten so tief wie im Kern der Harburger Altstadt. Hier lag im Mittelalter die Keimzelle Harburgs, hier pulsierte einst das Herz der Stadt, die stets als die kleine Schwester Hamburgs galt. Während der Grabungskampagne von 2012 bis 2014 wurden auf einer Fläche von etwa 12.000 Quadratmetern mehr als 36.000 Funde erfasst und anschließend ausgewertet.

Ein Blick in die Vergangenheit

Die wichtigsten Grabungsergebnisse können ab sofort direkt vor Ort im “Archäologischen Fenster Harburg” besichtigt werden: In jedem der drei Fenster kann durch spezielle Technik ein ganz eigener “Blick in die Vergangenheit mit Medien der Zukunft” geworfen werden. So schafft das erste Fenster zunächst eine Orientierung vor Ort: Mit Hilfe von Videos, Fotos und Grafiken, die direkt auf den Boden, also den Ort der Ausgrabung projiziert werden, können Passanten die spannenden Ausgrabungen nacherleben. Im zweiten Fenster kann der Betrachter selbst aktiv werden: Durch das Berühren der Fensterscheibe werden Informationen zu spektakulären archäologischen Fundstücken auf einem Monitor präsentiert. Dazu wird eine Auswahl der wertvollsten Funde im Original ausgestellt. Im dritten Fenster schließlich können über das vorhandene lokale Wifi unter dem Motto “Vielfalt erleben und kommunizieren” Videos und eine Diashow mit Aufnahmen von der Ausgrabung individuell abgerufen und über soziale Medien kommentiert und geteilt werden. Ein Newsticker informiert über historische Ereignisse, aber auch über Führungen und Museumsveranstaltungen.

Öffnungszeiten & Preise

jederzeit frei besuchbar

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