Jährlich verleiht der Vorstand den “Denkmalpreis Museumsverein Harburg” als Plakette mit Markenzeichencharakter, ausgegeben vom “Museumsverein Harburg”, unser Vereinsname in Kurzform. Der Denkmalpreis ist nicht dotiert, sondern soll die Wichtigkeit für die Erhaltung von stadtgeschichtlich bedeutsamen Denkmälern Harburgs der breiten Öffentlichkeit ins Blickfeld rücken. Es wird gezielt die mediale Aufmerksamkeit gesucht, damit das Geschichtsbewusstsein der Bevölkerung geweckt oder gestärkt wird. Außerdem soll die aufgerüttelte öffentliche Wertschätzung künftige potenzielle Preisträger animieren und motivieren, sich für  den Erhalt und die Bewahrung ihrer Harburger Denkmäler aktiv einzusetzen.
Das in der Mitte enthaltene ehemalige Siegel der früheren Stadt Harburg mit der Umschrift “SIGILLUM CONSULUM DE HORBORCH” benutzen wir auch für unseren Museumsverein. Bei der Farbgebung, ultramarinblau und weiß, haben wir uns an die Vorgaben für das weithin bekannte Emblem der “Haager Konvention zur Kennzeichnung von geschütztem Kulturgut” gehalten. Und ebenso wie dieses ist die Emaille-Plakette dazu vorgesehen, sie weithin sichtbar an dem ausgezeichneten Gebäude zu befestigen.

Fischhalle Harburg wurde als neues maritimes Kulturzentrum ausgezeichnet

Der Museumsverein Harburg verleiht zum dritten Mal die 2015 geschaffene Auszeichnung. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an den Initiator und Inhaber der Fischhalle Harburg, Werner Pfeifer. Das neue Kulturzentrum im Harburger Binnenhafen erhält den Preis für eine vorbildliche Sanierung. Die 1906 gebaute Fischhalle sollte ursprünglich abgerissen werden, um Platz für Büroneubauten am Wasser zu schaffen. Mit Unterstützung der Harburger Bezirkspolitik ist es Werner Pfeifer gelungen, die Halle zu erhalten und seit diesem Jahr für alternative kulturelle Zwecke zur Verfügung zu stellen. Mit der jährlichen Vergabe des Denkmalpreises will der Museumsverein das Engagement der Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude anerkennen, die zum Erhalt historischer Bausubstanz in Harburg beitragen.

Harburg hat ein reiches baukulturelles Erbe. Denkmäler prägen das Gesicht des Hamburger Stadtteils – vom Fachwerkhaus bis zum Schloss. „Wer Denkmäler erhält, bewahrt Lebensraum und stiftet Identität für die Zukunft. Der Erhalt und die Sanierung historischer Gebäude ist aber mit viel Idealismus und Engagement der Eigentümer verbunden“, begründet Prof. Dr. Peter Hornberger, Vorsitzender des Museumsvereins, die Initiative. Der Verein will mit dieser öffentlichen Wertschätzung künftige Bewerber animieren und motivieren, sich für den Erhalt und die Bewahrung ihrer Harburger Denkmäler aktiv einzusetzen. Der „Denkmalpreis Museumsverein Harburg“ ist nicht dotiert. Der Preis besteht aus einer Urkunde und einer Plakette, die am Denkmal angebracht werden kann.

„Der Museumsverein Harburg hat sich in diesem Jahr bei der Verleihung seines Denkmalpreises für die Fischhalle Harburg bzw. Werner Pfeifer entschieden, da hier die private Initiative eines Harburgers zum Erhalt eines für den Harburger Binnenhafen bedeutenden Gebäudes geführt hat. Besonders hervorheben möchte der Museumsverein, dass durch das beharrliche Engagement des Preisträgers ein Kulturzentrum entstanden ist, das die Identität des Hafen würdigt und gleichzeitig ein lebendiges Umfeld für Kultur schafft“, so Prof. Dr. Hornberger weiter.

Die Fischhalle Harburg

Die Fischhalle Harburg wurde 1906 erbaut und zunächst als städtische Fischhalle genutzt. Bereits 1908 widmete man die Halle zur sogenannten Hafenarbeitervermittlungsstelle um. Mit der rasanten Umstellung auf die Containerschifffahrt verloren die kleinen Stückgutumschlagsbetriebe allerdings zunehmend an Bedeutung und Hafenarbeiter wurden kaum noch benötigt. Die Hafenarbeitervermittlungsstelle wurde schließlich geschlossen, das Gebäude blieb im Besitz der Stadt. Als der Senat und der Bezirk begannen, den brachliegenden Binnenhafen neu zu entwickeln, sollte die leerstehende Fischhalle abgerissen werden, um Platz für einen Büroneubau zu schaffen. Es gab bereits einen gültigen B-Plan, der an dieser Stelle ein Hochhaus vorsah.

Bei einem Harburger Binnenhafenfest wurde der Musiker und Wohnschiffer Werner Pfeifer auf das Gebäude aufmerksam. Er entwickelte ein Konzept zur Rettung der Halle, das eine Nutzung für alternative Kulturveranstaltungen vorsah und konnte die Harburger Bezirksversammlung und die Bezirksverwaltung von seiner Idee überzeugen. Besondere Unterstützung erhielt er dabei von Bezirksamtsleiter Thomas Völsch und Baudezernent Jörg Penner.

Am 1. April 2016 war Werner Pfeifer schließlich der neue Eigentümer der Fischhalle Harburg. Obwohl das Gebäude nicht unter Denkmalschutz steht, wurde bei der Sanierung dennoch besonders auf die sachgerechte Erhaltung der ursprünglichen Bausubstanz geachtet. Im Rahmen eines Vertrags auf Gegenseitigkeit mit der Stadt ist er verpflichtet, Räume für Vereine zu schaffen und für eine entsprechende Infrastruktur zu sorgen. Eine Spekulation mit dem Grund und Boden ist vertraglich ausgeschlossen.

Am 6. Mai 2017 wurde die Fischhalle Harburg eröffnet. Inzwischen haben hier die Büros der Vereine Museumshafen und der Geschichtswerkstatt Harburg sowie ein Bistro mit Galeriebetrieb eine Heimat gefunden. Die sanierte Halle steht allen Harburgern und besonders den Bewohnern im Harburger Binnenhafen für Treffen, Feiern, Konzerte oder soziale Aktivitäten offen.

Um das Bewusstsein für Denkmäler als Kulturgut und als Standortfaktor zu schärfen, will der Museumsverein auch im nächsten Jahr wieder einen Denkmalpreis vergeben und freut sich über Vorschläge aus der Bevölkerung zu beachtenswerten Denkmälern, die es verdienen, ausgezeichnet zu werden.

Am Dienstag, dem 08. November verlieh der Museumsverein Harburg zum zweiten Mal nach 2015 die Auszeichnung. Preisträger 2016 ist die Technische Universität Hamburg. Die Universität erhielt den Preis für die vorbildliche Umgestaltung ihres Hauptgebäudes. Die ehemalige Kaserne wurde 2010 durch das weltbekannte Hamburger Architekturbüro Gerkan, Marg & Partner (gmp) saniert und zu einem Gesamtkomplex ergänzt. Die TUHH erhielt damit erstmals ein zentrales Hauptgebäude und zugleich ein grandioses Entrée zum Campus. Mit der jährlichen Vergabe des Denkmalpreises will der Museumsverein das Engagement der Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude anerkennen, die zum Erhalt historischer Bausubstanz in Harburg beitragen.

Denkmalpreis 2016

Harburg hat ein reiches baukulturelles Erbe. Denkmäler prägen das Gesicht des Hamburger Stadtteils – vom Fachwerkhaus bis zum Schloss. „Wer Denkmäler erhält, bewahrt Lebensraum und stiftet Identität für die Zukunft. Der Erhalt und die Sanierung historischer Gebäude ist mit viel Idealismus und Engagement der Eigentümer verbunden“, begründet Prof. Dr. Peter Hornberger, Vorsitzender des Museumsvereins, die Initiative. „Wir wollen mit dieser öffentlichen Wertschätzung künftige Bewerber animieren und motivieren, sich für den Erhalt und die Bewahrung ihrer Harburger Denkmäler aktiv einzusetzen“, so Prof. Dr. Hornberger weiter.

Das Hauptgebäude der Technischen Universität Hamburg in exponierter Lage auf dem Schwarzenberg  besteht aus der historischen Bausubstanz der ehemaligen Pionierkaserne und zwei flankierenden Ergänzungsbauten. Die Bauarbeiten begannen 2010 mit einer  Grundsanierung,  bei der die Kaserne entkernt und die Lücke im Ostteil mit einem würfelförmigen Neubau gefüllt sowie im Westen der historische Teil mit einem quaderförmigen Anbau ergänzt wurde. Das Gebäudeensemble aus dem 19. Jahrhundert zeugt als bedeutendes Baudenkmal von einem wichtigen Kapitel der Harburger Geschichte als Garnisonsstandort.

Um das Bewusstsein für Denkmäler als Kulturgut und als Standortfaktor zu schärfen, will der Museumsverein auch im nächsten Jahr wieder einen Denkmalpreis vergeben und freut sich über Vorschläge aus der Bevölkerung zu vorbildlich sanierten Denkmälern, die es verdienen, ausgezeichnet zu werden.

Premiere für den neu geschaffenen Denkmalpreis des Museumsvereins Harburg: Am Sonntag, dem 06. September verleiht der Verein die neu geschaffene Auszeichnung an den ersten Preisträger, den Eigentümer des „Speichers am Kaufhauskanal“, Rolf Lengemann, der den ehemaligen Speicher im Harburger Binnenhafen vorbildlich saniert hat. Mit dem Denkmalpreis will der Verein von nun an jährlich das Engagement der Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude anerkennen, die zum Erhalt historischer Bausubstanz in Harburg beitragen.

Denkmalpreis P. Hornberger

Harburg hat ein reiches baukulturelles Erbe. Denkmäler prägen das Gesicht des Hamburger Stadtteils – vom Fachwerkhaus bis zum Schloss. „Wer Denkmäler erhält, bewahrt Lebensraum und stiftet Identität für die Zukunft. Der Erhalt und die Sanierung historischer Gebäude ist aber mit viel Idealismus und Engagement der Eigentümer verbunden“, begründet Prof. Dr. Peter Hornberger, Vorsitzender des Museumsvereins, die Initiative. „Wir wollen mit dieser öffentlichen Wertschätzung künftige Bewerber animieren und motivieren, sich für den Erhalt und die Bewahrung ihrer Harburger Denkmäler aktiv einzusetzen“, so Prof. Dr. Hornberger weiter.

Der „Denkmalpreis Museumsverein Harburg“ ist nicht dotiert. Der Preis besteht aus einer Urkunde und einer Plakette, die am Denkmal angebracht werden kann. Die offizielle Verleihung des Preises findet am Sonntag, 06. September 2015 um 20.00 Uhr zu Beginn einer Kulturveranstaltung im Speicher am Kaufhauskanal statt.

Der Preis wird in diesem Jahr an den  Eigentümer des Speichers am Kaufhauskanal, Rolf Lengemann, übergeben. In dritter Generation im Familienvermögen, bildet der Speicher mit vorgelagerter Villa und angeschlossenem Comptoirgebäude ein einzigartiges Ensemble der Wirtschafts- und Wohnarchitektur des 19. Jahrhunderts. Der originalgetreu restaurierte Speicher steht inzwischen als öffentliches Kulturzentrum für Veranstaltungen zur Verfügung.

Um das Bewusstsein für Denkmäler als Kulturgut und als Standortfaktor zu schärfen, will der Museumsverein auch im nächsten Jahr wieder einen Denkmalpreis vergeben. „Wir freuen uns über Vorschläge aus der Bevölkerung zu beachtenswerten Denkmälern, die es verdienen, ausgezeichnet zu werden und über alle Verantwortlichen, die sich für den Erhalt und Ausbau der stadtgeschichtlichen Zeugnisse Harburgs einsetzen“, so Prof. Dr. Hornberger.