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Adresse & Anfahrt

Museum (Haupthaus)

Museumsplatz 2
21073 Hamburg

Tel. 040/42871-3609

▸ weitere Infos

Öffnungszeiten

Das Museum ist Di-So in der Zeit von 10.00-17.00 Uhr für Sie geöffnet.

Eintrittspreise

Erwachsene: 6 Euro
Ermäßigt: 4 Euro
Bis 17 Jahren frei
Inhaber der HamburgCARD ermäßigt

Der Eintritt berechtigt zum Besuch aller Häuser des Museums.

Für Gruppen und bei einigen Sonderveranstaltungen gelten gesonderte Eintrittspreise

 

07. Mai 2014 - 14. September 2014

Napoleons Silberschatz: Franzosenzeit in Hamburg

Mit der neuen Sonderausstellung “Napoleons Silberschatz” führt das Archäologische Museum Hamburg seine Besucher in eine fast vergessene Epoche, in der Hamburg jahrelang von französischen Truppen besetzt gewesen ist: die Hamburger Franzosenzeit von 1806 bis 1814. Originale Exponate und Berichte von Zeitzeugen lassen vom 7. Mai bis 14. September die Geschehnisse aus dieser Zeit im Museum wieder lebendig werden. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein gewaltiger Münzschatz aus annähernd 10.000 Silbermünzen, der vor 200 Jahren in den Kriegswirren auf der Insel Wilhelmsburg vergraben worden ist. Erst 1993 kommt dieser Schatz bei Bauarbeiten wieder zutage. Die Experten des Archäologischen Museums Hamburg haben den Münzfund nun wissenschaftlich ausgewertet und präsentieren ihre Ergebnisse im Rahmen einer Sonderausstellung. Das Jahr 2014 könnte dafür passender kaum sein, jährt sich doch in diesem Jahr der Abzug der Franzosen aus Hamburg zum zweihundertsten Mal. Ein spannendes Veranstaltungs-programm wird die Ausstellung begleiten.

Franzosenzeit in Hamburg
Zwischen 1806 und 1814 war “Hambourg” zeitweise eine französische Stadt im Kaiserreich Napoleons. Die Ausstellung zeigt, welche Relikte des französisch-deutschen Transfers von Kultur und Ideen sich noch heute im Alltag finden lassen. Dokumente und zeitgenössische Exponate erzählen aus der Vergangenheit und decken so Stück für Stück die Spuren auf, die dieser bewegte Abschnitt der europäischen Geschichte im heutigen Hamburg hinterlassen hat.

Der Münzfund von Wilhelmsburg
Ein besonders eindrucksvolles Zeugnis der Hamburger Franzosenzeit ist ein Münzschatz, der vor 200 Jahren auf der Insel Wilhelmsburg vergraben worden ist: 8795 Münzen und ein Rechenpfennig, in Leinentücher gewickelt und in einem Holzeimer versteckt, kommen 1993 bei Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes zutage. Es handelt sich damit um den größten Münzschatz, der jemals in Hamburg gefunden worden ist. Der Münzfund hat durch seine einzigartige Zusammensetzung eine große geldgeschichtliche Bedeutung. Im Rahmen der Ausstellung wird der Fund erstmals öffentlich präsentiert.
Die zusammengetragenen Ergebnisse der Münzauswertung sind nicht nur in die Ausstellung eingeflossen, sie sind auch maßgebend für den wissenschaftlichen Katalog, der im Rahmen der Ausstellung veröffentlicht wird.