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Adresse & Anfahrt

Bischofsturm

Kreuslerstraße, Ecke Speersort, 20095 Hamburg

Tel. --

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Öffnungszeiten

Der Bischofsturm im Untergeschoss von Dat Backhus: montags bis freitags von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr und samstags 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

 

Ausgrabung des Turmfundamentes
Ausgrabung des Turmfundamentes

Ab sofort können die Hamburger wieder eines der bedeutendsten Baudenkmale Hamburgs besuchen: Der Bischofsturm am Domplatz ist im Untergeschoss des St. Petri-Hofes neu eröffnet und damit nach längeren Baumaßnahmen der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.

Im Schauraum des Bischofsturms
Im Schauraum des Bischofsturms

Der Bischofsturm ist nicht nur die spektakulärste Außenstelle des Archäologischen Museums Hamburg, sondern auch einer der historisch bedeutendsten Orte Hamburgs. Das ringförmige Turmfundament aus dem 12. Jahrhundert mit seinen 19 Metern Durchmesser ist das älteste erhaltene Steingebäude der Hamburger Altstadt. Vis-á-vis der St. Petri Kirche, tief unter dem heutigen Straßenniveau gelegen, präsentiert sich das historische Turmfundament nun restauriert mit einer modernen Ausstellung als fester Bestandteil der neuen Dat Backus-Filiale im Zentrum Hamburgs.

Der Bischofsturm – ein Hamburger Touristen-Magnet
Der Bischofsturm ist eines der bedeutendsten archäologischen Baudenkmale Hamburgs und eine Außenstelle des Archäologischen Museums Hamburg. Das Museum ist Sitz der Landesarchäologie der Freien und Hansestadt Hamburg und damit zuständig für die archäologische Denkmalpflege im Stadtgebiet. Eine Ausstellung im Bischofsturm informiert über die Ursprünge der Stadt Hamburg.
Der seit 1969 bestehende Schauraum wurde nun nach der Fertigstellung des St. Petri-Hofes neu gestaltet und das imposante Findlingsfundament des Turms erstrahlt ab sofort in neuem Licht. Durch die Eröffnung der Dat Backhus-Filiale am gleichen Ort können Besucher des Bischofsturms nun auch ein umfangreiches Gastronomieangebot nutzen. Neben den Fundamenten des Bischofsturms ist in der Ausstellung noch eine weitere Attraktion zu sehen: der originalgetreue Nachguss des 1000 Jahre alten Hamburger Domgeläuts. In der unmittelbaren Nähe des Turms wurde 1986 bei einer archäologischen Ausgrabung eine Glockengussgrube entdeckt, die zum Guss der frühen Hamburger Domglocken verwendet wurde. Im Rahmen einer neuen Ausstellung sind auch diese kostbaren Stücke nun wieder zu sehen.
Der Bischofsturm im Untergeschoss von Dat Backhus kann montags bis samstags von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr kostenfrei besucht werden.

Informationen:
Ort: St. Petri-Hof, Domplatz Ecke Speersort
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr, samstags 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Eintritt: frei

Die Entdeckung des Bischofsturmes
Nur wenige Meter entfernt vom Domplatz, der Keimzelle der Hansestadt, liegt das archäologische Baudenkmal “Bischofsturm”. Der historisch bedeutsame Ort befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Petrikirche, wo sich vor über 1000 Jahren die ersten Siedler niederließen und Erzbischof Ansgar die erste Holzkirche als Missionsstützpunkt baute. Archäologische Ausgrabungen brachten in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Spuren dieser wechselvollen Geschichte zu Tage.
Im Zuge der Wiederaufbauarbeiten nach dem 2. Weltkrieg wurde 1962 damit begonnen, das Eckgrundstück Kreuslerstraße/Speersort vom Trümmerschutt zu räumen. Bei den Aushubarbeiten für ein neues Gebäude stieß man überraschend auf einen sensationellen archäologischen Befund, der heute über die Grenzen Hamburgs hinaus als “Bischofsturm” bekannt ist. Dabei handelte es sich um einen gewaltigen Steinring aus Findlingen mit einem äußeren Durchmesser von 19 Metern. Ein unmittelbar im Westen anschließender, kleinerer Steinring entpuppte sich als gemauerter Brunnenschacht, der noch über vier Meter tief in den Untergrund reichte. Die Fundamentreste sind als Außenstelle des Archäologischen Museums Hamburg für die Öffentlichkeit zugänglich.