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Ihr Ansprechpartner

Dr. Michael Merkel

Sammlungsleiter

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Adresse & Anfahrt

Archäologisches Museum Hamburg / Helms-Museum

Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg

Tel. 040/42871-2497

Hinweis:

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Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10.00 bis 17.00 Uhr

Eintrittspreise

6,00 Euro, ermäßigte Karte 4,00 Euro
Bis 17 Jahren frei
Inhaber der HamburgCARD ermäßigt

Der Eintritt berechtigt zum Besuch aller Häuser des Museums.

Bei einigen Sonderveranstaltungen gelten gesonderte Eintrittspreise

 

In der Ausstellung
In der Ausstellung
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Seit Mai 2009 präsentiert das Archäologische Museum Hamburg seine Archäologische Ausstellung in einem bisher einzigartigen Konzept: In einer bundesweit einmaligen Kooperation zwischen einem Landesmuseum und dem Experten für Spiele und Erlebnislandschaften, der Ravensburger Freizeit- und Promotion-Service GmbH, entstand ein Erlebnismuseum für die ganze Familie.

Was macht die Faszination des Archäologischen Museums aus? In der Ausstellung wird der Besucher zum Akteur und lernt spielerisch die Welt der Archäologie kennen. Es darf an Knöpfen gedreht und durch Türspione geschaut werden. Auf einer Ausstellungsfläche von über 1.300 qm schickt das Museum seine Besucher auf eine spannende Reise durch die Zeiten. Auf dieser Reise soll vor allem das Interesse für die Fragen, die die Menschen schon immer beschäftigt haben, geweckt werden: Woher kommen wir? Wohin entwickeln wir uns? Die Antworten findet man allerdings nicht in althergebrachten Vitrinen, sondern der Besucher ist aufgefordert, selbst aktiv zu werden und durch Anfassen und Ausprobieren die Kulturgeschichte der Menschen zu erforschen.

Zoom

Die besondere Idee des Ausstellungskonzeptes: Im Gegensatz zu herkömmlichen Ausstellungen, die streng chronologisch von der Erdgeschichte bis in die Neuzeit gestalteten sind, ist das Archäologische Museum Hamburg in sechs Themenschwerpunkte gegliedert. Die Archäologie der Metropolregion Hamburg steht dabei beispielhaft für die kulturelle Entwicklung Nord-Europas. Die hier entdeckten Hinterlassenschaften des Menschen führen den Besucher als Meilensteine durch die Jahrtausende. Die Themenkomplexe “Nahrung”, “Gewalt”, “Tod”, “Innovation”, “Werkstoff” und “Mobilität” werden zeitübergreifend auf einem Rundgang behandelt. Die Archäologie schlägt so eine Brücke zwischen Gegenwart und Vergangenheit.

25 000 Eiswürfelbereiter

Die Themen werden auf zwei Stockwerken präsentiert, wobei große begehbare Sichtfenster, die eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen, den optischen Bezug zwischen Erd- und Obergeschoss gewährleisten. Der Rundgang beginnt im Erdgeschoss mit einem raumhohen Gletscher aus 25 000 Eiswürfelbereitern, die der Besucher durchschreitet, um die vom Gletscher hinterlassene Landschaft zu betreten. Ein Großteil der Exponate ist hier in bodennahen und begehbaren Schaukästen ausgestellt. So können die Besucher in der aus Steinen und Geröllen bestehenden Landschaft selbst zum Archäologen werden, aktiv und in Eigenregie die Ausstellung erkunden, den befestigten Pfad verlassen, um zu entdecken und zu forschen.

Nahrungsreste im Kühlschrank
Im hell erleuchteten Obergeschoss bestimmen Vitrinen aus Beton den Raum und geben Hinweise auf die Bedeutungszusammenhänge der gezeigten Exponate. Schiffscontainer, Symbol für die Handelsmetropole Hamburg, stehen in Miniaturformat am Pfeiler »Mobilität« und enthalten Fundobjekte aus fernen Ländern, die bei archäologischen Ausgrabungen im Hamburger Hafen zutage kamen. In einem Kühlschrank sind Nahrungsreste ausgestellt. Hier wird der Frage nachgegangen, welche Veränderungen seit der Steinzeit in der Lebensmittelproduktion und -konservierung stattgefunden haben.

Neben den sechs Hauptthemen sind im Obergeschoss noch weitere Bereiche zu erkunden. Die größte Fläche nimmt dabei die Inszenierung »Hamburg archäologisch« ein, die sich den archäologischen Bodenfunden im Hamburger Stadtgebiet widmet. Auf über 200 m2 wurde der Hamburger Nahverkehrsplan auf den Boden abgebildet. An Haltestellen werden archäologische Fundobjekte aus den Stadtbezirken in schmalen Vitrinenstelen präsentiert. Per Knopfdruck ist eine Durchsage aktivierbar, die Informationen zum Exponat gibt.

Den Rundgang beschließen die Stationen »Bodendenkmalpflege« und »Museumsgeschichten«. Ein begehbarer und raumhoher Fundkarton bietet den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen des Museums.

Steinzeithöhle
Steinzeithöhle

Das ArchaeoLOGICUM: Neue Räume für die Museumspädagogik

Durch die Neugestaltung des Museums können nun auch die museumspädagogischen Programme in größeren und neu eingerichteten Räumlichkeiten stattfinden. Auf einer Fläche von ca. 290 qm sind im Erdgeschoss drei Räume entstanden, die speziell auf die Arbeit mit Besuchergruppen, Schulklassen und Geburtstagsgesellschaften ausgerichtet wurden. Damit die Museumsbesucher in die geheimnisvolle Welt steinzeitlicher Höhlenkunst eintauchen können, wurde ein kompletter Raum zu einer Höhle umgebaut. An den plastischen Höhlenwänden sollen nachempfundene Höhlenmalereien nicht nur gezeigt, sondern von den Museumsbesuchern auch selbst gestaltet werden.

Außerdem wurde direkt neben dem Museum ein neuer “Archäologie”-Kinderspielplatz eröffnet. Dort gibt es eine richtige Feuerstelle sowie eine archäologische Baustelle mit Ausgrabungsbereich und als besondere Attraktion ein großes Holz-Mammut zum Klettern und Rutschen. Das Museum wird den Spielplatz zukünftig in seine museumspädagogischen Aktionen mit einbeziehen und dadurch insbesondere in den Ferien spezielle Außenangebote im Programm haben.

Spielplatz
Spielplatz

Informationen:

Ort: Archäologisches Museum Hamburg | Helms-Museum, Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 6,- Euro, ermäßigte Karte 4,- Euro